Gemälde Kromlau Schloss Bad Muskau

Eine Idylle bei Weißwasser: der Nixenteich im Kromlauer Park, 2002 von Horst Jurtz in Öl gemalt. Der Künstler aus Weißwasser zeigt gerade eine Ausstellung im Neuen Schloss in Bad Muskau. Das Schloss liegt im Fürst-Pückler-Park, der zum Welterbe gehört. Und natürlich hat der Maler und Grafiker aus Weißwasser auch Szenen aus diesem Park beigesteuert. Der Muskauer Park – immer wieder ein Erlebnis“ heißt seine Ausstellung, die bis zum 4. August im Schloss zu sehen ist. Anlässlich seines 85. Geburtstages präsentiert Horst Jurtz einen Querschnitt seines künstlerischen Schaffens mit dem Schwerpunkt Muskauer Park. Er ist kein Neuling im Schloss, teilt die Parkstiftung mit. 2013 war er an der Gemeinschaftsausstellung „Malerei und Glas“ mit Gerd Hallaschk, Heinz Thiele, Eberhard Peters und Heinz Schade beteiligt.

Horst Jurtz wurde in Weißwasser geboren, lebt und arbeitete dort bis zu seinem Ruhestand 1990. Er wirkte an nationalen und internationalen Pleinairs mit und unternahm Studienreisen nach Polen, Ungarn, Italien, Belgien, der Schweiz und in die UdSSR. Seit 1979 zeigte er seine Grafik und Malerei in mehreren Personal- und Gemeinschaftsausstellungen. Die Malerei ist sein Lebenselixier, sagte er der Stiftung.

Es gibt noch eine zweite Ausstellung im Schloss mit Arbeiten von Aleksandra Mańczak unter dem Titel „Requisitenkammer“. Die polnische Künstlerin zeigt so genannte Supermänninnen bzw. Männinnen, dargestellt als Selbstbildnisse, welche aus Gegenständen des täglichen Gebrauchs und Pflanzen entstehen. Ihre künstlerische Entstehungsstrategie geht auf die Porträts des italienischen Malers der Renaissance, Giuseppe Arcimboldo, zurück, heißt es. Ihre Schau entstand in Zusammenarbeit mit dem Landesmuseum Zielona Góra und ist ebenso bis zum 4. August zu sehen. .

Die Ausstellungen können täglich von 10 bis 18 Uhr im Neuen Schloss im Fürst-Pückler-Park in Bad Muskau besichtigt werden. 

Der Park im Netz: www.muskauer-park.de