Ausstellung Görlitz Riesengebirge Kunst Malerei

"Inspiration Riesengebirge" heißt eine Ausstellung, die noch bis zum 27. Februar 2022 im Schlesischen Museum zu Görlitz gezeigt wird. Die Schau lädt zu einer künstlerischen Reise in das wildromantische Riesengebirge ein, schreibt das Museum. Schon zu Beginn des 19. Jahrhunderts entdeckten Künstler die Schönheit des alpin anmutenden Grenzgebirges zwischen Schlesien und Böhmen. Sie blickten mit Schaudern in die 200 Meter tiefen Schneegruben und genossen den Weitblick von der 1603 Meter hohen Schneekoppe aus. Später folgen ihnen Fotografen, Literaten und Kunsthandwerker, um hier Anregung zu finden. So entwickelte sich das Gebirge zu einer Künstlerlandschaft mit überregionaler Anziehungskraft. 

Die Zahl der Kunstwerke mit thematischem Bezug zum Riesengebirge ist heute kaum überschaubar, heißt es weiter aus dem Museum. Bei ihrer Entstehung spielten landeskundliche Interessen eine Rolle, die Suche nach Sensation und Abenteuer, romantische Natursehnsucht oder die Suche nach Identifikation, Heimat und Erinnerung. Schwerpunkt der Schau werden rund 150 Arbeiten von Künstlern sein, die zwischen 1900 bis 1945 eng mit der Region verbunden waren. Einige ortansässige Künstler schlossen sich 1922 zur Vereinigung bildender Künstler St. Lukas in Schreiberhau zusammen und bildeten damit den Kern einer Malerkolonie. Ihr Erbe ist bis heute in der Region lebendig. Zur Ausstellung erscheint ein reich bebilderter Katalog mit umfangreichen Hintergrundinformationen zur Zeitgeschichte und zu den Künstlern. (st) 3. November 2021

Nachtrag: Die Ausstellung wird bis Pfingsten 2022 verlängert. 

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