Spreewald Krim ZDF Dreharbeiten Brandenburg

Das ZDF kündigt eine neue Kommissarin für den Spreewaldkrimi an: Kriminalrat a.D. Krüger (Christian Redl) und Hauptkommissar Fichte (Thorsten Merten) werden ab sofort von der jungen Kollegin Luise Bohn (Alina Stiegler) unterstützt. Noch bis zum 12. Mai 2021 finden in Brandenburg die Dreharbeiten zu einem "Spreewaldkrimi" mit dem Arbeitstitel "Die Trauer des Mädchens" statt. Unter der Regie von Jan Fehse spielen außerdem Sophie Lutz, Jan Krauter, Miri Sommer, Remo Schulze, Claudia Geisler-Bading und viele andere, meldet das ZDF. 

Krüger trauert um seine verstorbene Freundin Marlene (Claudia Geisler-Bading), die ihm in Visionen immer wieder erscheint. Er hat sich aus dem aktiven Polizeidienst zurückgezogen und lebt in seinen Bauwagen im Spreewald. Eines Morgens findet er einen Toten im Fließ. Fichte und die junge Kriminalkommissarin Luise Bohn, die nach ihrer Ausbildung in ihre Heimat zurückgekehrt ist, nehmen die Ermittlungen auf. Der Tote heißt Chris Wenzel (Remo Schulze) und hatte sich als Umweltaktivist einige Feinde in der Region gemacht, heißt es zum Inhalt. Außerdem: Auf unterschiedlichen Spuren gelangen Fichte, Luise und Krüger zu einem tief im Spreewald verborgenen Grundstück. Sie vermuten, dass Chris Wenzel an diesem Ort den Tod gefunden haben könnte. Das kleine Anwesen gehört Jasmin (Sophie Lutz) und Gerald Heyse (Jan Krauter), die nicht mit dem tragischen Unfalltod ihrer sechsjährigen Tochter Marie (Miri Sommer) fertig werden. Vor drei Jahren hatte sich das kleine Mädchen beim Spiel in einem Fischkasten versteckt, der zu einer tödlichen Falle wurde. Sie ist jämmerlich ertrunken. Aber was hat das mit Chris Wenzel zu tun? Ein Sendetermin im ZDF steht noch nicht fest.

Der erste Spreewaldkrimi wurde 2006 gedreht, bekam den Titel "Das Geheimnis im Moor" und stieß auf eine derart positive Resonanz bei den Zuschauern, dass sich das ZDF entschloss, die Reihe "Spreewaldkrimi" daraus zu entwickeln. Zuletzt lief der "Totentanz" im Fernsehen. Dafür war das Drehteam bereits das 13. Mal im Februar 2020 an Originalschauplätzen im Spreewald. Für die zwölfte Folge "Zeit der Wölfe" erhielt der Krimi einen Preis der Deutschen Akademie für Fernsehen. Den gab es im November 2020 in der Kategorie Musik für Martina Eisenreich. (st) 20. April 2021

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