Neon Light Installation Head up Kopf hoch Sandro Porcu Kirschau

"Head up!" Kopf hoch! Das Lichtkunstwerk von Sandro Porcu bekommt in diesen Zeiten gleich mehrere Bedeutungen. Eine ist ganz praktisch, nämlich die, dass man "Head up" nur lesen kann, wenn man den Kopf hebt. Zum anderen brauchen wir das jetzt alle: Kopf hoch und mit Optimismus in die Zukunft schauen. Das macht auch die Kunstinitiative in Kirschau, zu der Sandro Porcu gehört. Der Künstler mit den italienischen Wurzeln hat dort sein Atelier. Er lebte zuvor 15 Jahre in Leipzig und arbeitete als freier Künstler in einem Atelier in der Baumwollspinnerei. Nun ist er wieder zwischen alten Mauern kreativ, diesmal in der früheren Textilfabrik in Kirschau, wo die Kunstinitiative beheimatet ist und es neben den Ateliers mehrere Ausstellungsräume gibt. Die Galerie Flox in Kirschau und Dresden schreibt über Sandro Porcus "Head up". Der Betrachter muss selbst in Aktion treten. Dieses sich Aufrichten, sich Hinwenden zur künstlerischen Arbeit, das Innehalten mit erhobenem Kopf, ist die physische Komponente. Damit wird die positive Botschaft unbewusst verankert. Und: Ganz bewusst hat der Künstler die Farbe Grün als Farbe der Hoffnung gewählt. Sandro Porcu gewann damit 2014 den ersten Kirschauer Kunstpreis. 

Die Galerie in Kirschau muss derzeit geschlossen bleiben, wie jede andere Galerie auch in Deutschland wegen der Corona-Vorschriften. „Wir wünschen uns, dass wir Ende März wieder öffnen können“, sagt der Galerist Hellfried Christoph. Vor Ostern würden sie gern zwei Ausstellungen eröffnen, eine von Sandro Fiedler von der Kunstinitiative in Kirschau unter dem Titel „Tierisch, tierisch“ mit Öl-Spachtelarbeiten, die zweite über "Robur“, den einstigen Fahrzeughersteller aus Zittau, und eine Tour mit dem letzten Robur bis in die Mongolei. (st) 1. März 2021

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