Pückler Jubiläum England Fontane Buch

Fürst Pückler ist im Februar vor 150 Jahren gestorben. Der ehemalige Spremberger Gymnasiallehrer Klaus-Werner Haupt schrieb über ihn. Als Schüler hat Haupt zuerst „John Maynard“, die Balladen „Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland“, den Roman „Effi Briest“ und die „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“ von Theodor Fontane gelesen. Später interessierte er sich auch besonders für den Gartenkünstler und Schriftsteller Hermann Fürst von Pückler-Muskau. „In Fontanes ‚Wanderungen‘ spielt der Fürst mehrfach eine Rolle“, sagt der 1951 geborene Haupt. Nach „Johann Winckelmann“ (2014) und „Okzident & Orient“ (2015) hat der Autor damit sein drittes Buch veröffentlicht. Es trägt den Titel „London kommt! Pückler und Fontane in England“, erschien im Bertuch Verlag Weimar und wurde bereits im Besucherzentrum Park und Schloss Branitz in Cottbus vorgestellt.

Die Buchvorstellung fand im Rahmen des Themenjahres „fontane 200/spuren – Kulturland Brandenburg 2019“ statt. Dabei wollte Klaus-Werner Haupt Biografisches der beiden Preußen Fontane und Pückler auf kurzweilige Art mit Zeitgeschehen verbinden. Auf Brautschau reiste Hermann Fürst von Pückler-Muskau im Herbst 1926 erneut auf die Britischen Inseln. „Statt einer Glücksjagd wurde aus dieser Reise aber eine Parkjagd, die die Landschaftsgärten von Muskau und Branitz maßgeblich beeinflusst hat“, so die Sprecherin der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz. Auch die Bewunderung für die feine, englische Gesellschaft hat den Fürsten zeitlebens begleitet. Theodor Fontane kommt hingegen zunächst als Tourist nach London, 1852 als freischaffender Feuilletonist, 1855 dann im Auftrag der preußischen Regierung. Beide Protagonisten werden von Haupt in Wort und Bild vorgestellt, besonders ihre Englandreisen. Das Buch endet im Jahr 1860 und der Autor zeigt, wie überraschend aktuell ihre Erlebnisse in England sind. (kay) 1. Februar 2021

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