Preis Jugend Kunst Bischofswerda

Um Kunst und Kultur in Bischofswerda zu fördern und die jugendliche Kunstszene zu beleben, schreiben die Stadt Bischofswerda und private Förderer zum dritten Mal den Kunstförderpreis „MaWi“ aus. Gerichtet ist der Preis an junge Künstlerinnen und Künstler, die sich im Bereich der bildenden Kunst mit Freude und Talent engagieren, informiert die Stadt. Nachwuchstalente werden mit dem Preis in ihrer künstlerischen Entwicklung unterstützt. Die besten Arbeiten werden mit Preisgeldern prämiert.

Bereits vor gut drei Jahren entstand die Idee bei Dr. Ernst Wirth. „Der Nachwuchs und die Kunstszene in Bischofswerda müssen belebt und gefördert werden“, sagt der Kunstfreund und ehemalige Stadtrat. Als aktiver Unterstützer dabei ist Bernd Warnatzsch, ein ehemaliger Lehrer und Bischofswerdaer Künstler, der selbst bereits einige Ausstellungen in der Carl-Lohse-Galerie in der Stadt gezeigt hat. Mit seinem Engagement will er die Kunstszene in Bischofswerda fördern. Ebenfalls unterstützt wird der Kunstförderpreis von Martin Jasper, einem weltweit tätigen Architekten mit Büros in Städten wie Berlin und Buenos-Aires.

Nach der gelungenen Premiere 2017/18 mit acht Teilnehmern wurden im Folgejahr zum Bedauern der Initiatoren keine Wettbewerbsbeiträge eingereicht. Doch so schnell wollen die Stadt und die Förderer nicht aufgeben. „Auf einen Versuch legen wir es nochmals an“, heißt es von den Initiatoren. Alle Schülerinnen und Schüler zwischen zehn und 18 Jahren aus Bischofswerda und der Umgebung können sich wieder beteiligen und ihre Arbeiten bis zum 25. Juli 2021 in der Carl-Lohse-Galerie abgeben. Auf mehrseitige Fragebögen zu den eingereichten Werken wird dieses Mal verzichtet. Es ist lediglich ein Anmeldeformular auszufüllen und mit einzureichen.

Die Anfangsbuchstaben des Namens des vor einigen Jahren verstorbenen Sohnes Matthäus Wirth geben dem Kunstförderpreis seinen Namen, erklärt die Stadt. Wettbewerbsteilnehmer der Premiere waren sieben junge Frauen und ein junger Mann – alles Schüler des Goethe-Gymnasiums in Bischofswerda. Die Jury, bestehend aus Ernst Wirth, Bernd Warnatzsch und Oberbürgermeister Holm Große hatte bei der Bewertung der über 20 Wettbewerbsbeiträge die Qual der Wahl. Als erste "MaWi"-Siegerin, verbunden mit einer Prämie von 300 Euro, wurde Anne Christin Teuser aus Pulsnitz gekürt. Als Zweitplatzierte erhielt Luise Häntzsche aus Bischofswerda eine Zuwendung über 200 Euro. Der dritte Platz, dotiert mit 100 Euro, ging an Annabell Wendler, auch sie stammt aus Bischofswerda. (st) 27. Januar 2021

Alles Infos, Teilnahmebedingungen und Anmeldeformular unter (Kurzlink zur Homepage der Stadt): https://tinyurl.com/mawi2021

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