Schlesien Glas Görlitz Ausstellung

Das Schlesische Museum in Görlitz hat seine Tore wieder geöffnet. Während der Corona-bedingten siebenwöchigen Schließzeit wurden nicht nur wichtige Wartungs- und Reinigungsarbeiten in der ständigen Ausstellung vorgenommen, sondern auch eine neue Sonderausstellung eingerichtet, teilt das Museum mit. Für die Besucher steht nun die Schau „Heckert Glas 1866-1923“ offen, wo etwa 200 gläserne Exponate einen Überblick über die Produktion der traditionsreichen Firma Fritz Heckert im schlesischen Petersdorf/Piechowice am Fuße des Riesengebirges bieten. Die 1866 gegründete Glasraffinerie gehörte zu den führenden deutschen Herstellern von Kunst- und Zierglas in den verschiedensten Stilrichtungen vom Historismus bis zum Jugendstil, schreibt das Museum. Die Ausstellung wird bis zum 2. August gezeigt. Außerdem ist noch bis zum 1. Juni Gelegenheit, die Ausstellung „Kopf und Zahl“ zur Geschichte des Geldes in Schlesien mit etwa 1.300 Objekten, darunter interessante Münzfunde aus dem 15. und 16. Jahrhundert, zu besichtigen. Bei einem Museumsbesuch müssen dieselben Vorsichtsmaßnahmen berücksichtigt werden, wie sie auch in Geschäften und öffentlichen Verkehrsmitteln gelten, heißt es weiter in der Mitteilung. Mund-Nase-Masken könnten im Museum erworben werden. Aufgrund der Schutzmaßnahmen sei es bis auf weiteres nicht möglich, Ausstellungsführungen, Veranstaltungen und museumspädagogische Programme durchzuführen, informierte das Museum Ende April. Aktuelle Informationen gebe es auf der Internetseite. (st)

Schlesisches Museum: geöffnet Di – Do 10 – 17 Uhr, Fr – So 10 – 18 Uhr, im Netz: www.schlesisches-museum.de

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