Kunsthalle Pulsnitz Corona

Der Ernst-Rietschel-Kulturring in Pulsnitz begeht ein Jubiläum. Vor 20 Jahren, am 23. Mai 2000, wurde mit einem Festakt in der Nicolaikirche zu Pulsnitz das Geburtshaus Ernst Rietschels als ein Ort der Erbepflege und Kunstförderung der Öffentlichkeit übergeben und dem Kulturring die Betreibung anvertraut, teilt der Verein mit. Geplant war, mit der Eröffnung der Ausstellung „Die Dresdner Bildhauerschule von Rietschel bis zur Gegenwart“ im Rahmen des Pirnaer Skulpturensommers am 10. Mai 2020 auch auf das 20-jährige Wirken für die Bildende Kunst im Geburtshaus Ernst Rietschels mit Ausblick auf das im nächsten Jahr anstehende 30-jährige Bestehen des Ernst-Rietschel-Kulturringes zu verweisen. Aber seit Mitte März waren als Reaktion auf die weltweit schwierige Situation alle Ausstellungen geschlossen und Veranstaltungen können nicht stattfinden. Der diesjährige Skulpturensommer in Pirna wurde abgesagt und die geplante Ausstellung wird in das Jahr 2021 verschoben.

Der Ernst-Rietschel-Kulturring will seine Ausstellungsstätten öffnen, „wenn ein relativ normaler Betrieb wieder erlaubt ist, unter Beachtung aller staatlichen Maßnahmen und mit einem sichergestellten Hygienekonzept". Der Verein schreibt: „Wir haben uns allerdings schweren Herzens gemeinsam mit Petra Kasten entschlossen, die vorgesehene Ausstellung der Künstlerin in das Jahr 2021 zu verschieben." So können die Grafiken von Werner Tübke und die Gemälde von Gerd Hallaschk bis Anfang Juli in der Ostsächsischen Kunsthalle gezeigt werden. Die Kunsthalle in Pulsnitz ist seit dem 10. Mai wieder geöffnet. Über die weitere aktualisierte Ausstellungs- und Veranstaltungsentwicklung mit konkreten Terminen will der Kulturring mit Infobriefen und im Internet informieren. Die Würdigung des 20-jährigen Wirkens für Kunst und Kultur im Geburtshaus Ernst Rietschels ist trotzdem gelungen, meint der Verein. Die Stadt Pulsnitz habe dem Kulturring eine umfangreiche Veröffentlichung im Pulsnitzer Anzeiger für den Monat Mai ermöglicht. (st)

Informationen im Netz: www.ostsaechsische-kunsthalle.de

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