Märchen Pückler Schloss Cottbus

Von Sonnen- und Mondkindern aus Afrika, der schwarzen Birke aus einem russischen Märchen und einer böhmischen Eiche mit gezackten Blättern erzählte Märchenfrau Ute Fisch am 14. Juli im Schloss Branitz in Cottbus. Nach der erfolgreichen Premiere zu Pfingsten vor ausverkauften Haus ging die Märchenstunde bei Pückler in die zweite Runde. „Fürst Pückler hätte als großer Naturliebhaber auch sicher seine Freude daran gehabt“, sagte die 68-jährige aus Hörlitz bei Senftenberg stammende Märchenfrau. Seit ihrer Kindheit, und besonders inspiriert durch ihre Eltern und Großeltern, gehörten Vorlesen und Erzählen zu ihren großen Leidenschaften. Mittlerweile kann das Mitglied der Europäischen Märchengesellschaft e.V. (EMG) rund 190 Märchen aus dem Stehgreif erzählen.

„Eingeladen sind Kinder jeden Alters, Eltern und Großeltern, Tanten und Onkel“, teilte Juliane Szobonya von der Stiftung Fürst-Pückler-Museum Park und Schloss Branitz mit. Für die Entführung ins Reich der Träume, Wünsche und Fantasien, so, wie sie der grüne Gartenfürst, Weltenbummler und Literat in der Zeit der Romantik erlebte, ist niemand zu alt. Dreimal, jeweils zur vollen Stunde, läutet Ute Fisch am Sonntag das Glöckchen zu einer interessanten Märchenrunde. Treffpunkt ist immer an der Schlosskasse. Der Eintritt beträgt einen Euro. Kinder bis zwölf Jahre müssen nichts bezahlen. Vormerken kann man sich jetzt schon die nächsten Märchenstunden bei Pückler am 11. August, 8. September, 13. Oktober und 10. November. (kay)

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